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Saba-ralith - Mehr als eine Rasentragschicht

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Empfehlung von Ansaat, Fertigstellungs- und Erhaltungspflege für Rasentragschichten vom Typ Saba®-ralith

Allgemein:
 
Die Flächen müssen nach Beendigung der Fertigstellungspflege den Anforderungen gem. FLL und DIN 14090 entsprechen. Laut Nr. 2.2.1 der o.g. DIN sind die Flächen für Achslasten von 12,5 to. sowie entsprechend Nr. 2.2.3 für Auflagedrücke von 80 MN/m2 auszulegen.
Ansaatmischung:
 
Wir empfehlen die Verwendung der Regelsaatgutmischung Parkplatzrasen (RSM 5.1) oder RSM 7.2 Landschaftsrasen für Trockenlagen.
Saatmenge:
 
25 g/m2 bzw. 35 g/m2 (bitte Angaben des Herstellers beachten)
Aussaattermin:
 
Möglichst bis zum 15. Mai (zum Start der Vegetationsperiode), wenn noch im gleichen Jahr eine geschlossene Grasnarbe erreicht werden soll.
Beregnung:
 
Feuchthalten der Ansaatfläche in Trockenperioden durch feindüsiges Beregnen mit 6 bis 8 l/m2 bis zum ersten Schnitt. Danach sind größere Zeitabstände mit variierbaren Wassergaben angezeigt, die vor allem von der Länge und Intensität der Trockenperiode und der Drainfähigkeit des Unterbaus abhängig sind. Sabaralith® hat hervorragende Kapillareigenschaften.
Bei trockener Oberfläche findet ein Wassergefälle nach oben statt (negatives Matrixpotential). Dies macht die Intervalle zwischen notwendigen Beregnungen deutlich länger, als bei herkömmlichem Schotterrasen. Nach der ersten Vegetationsperiode ist eine Beregnung nur noch bei langen und heißen Trockenperioden nötig.
Düngung:
 
Startdüngung: Bei ca. 3 cm Wuchshöhe: 5 bis 6 g N/m2. Keine "scharfen" bzw. hochprozentigen Dünger verwenden, da diese die jungen Keimlinge verbrennen.
Danach: Volldünger mit Langzeitwirkung (z.B. N-P-K 11-3-5) auf der Basis von jährlich 20 bis 25 g N/m2 in drei bis 4 Teilgaben unter Berücksichtigung der Beanspruchungsintensität und dem Vegetationszustand.
Schnitte:
 
Die ersten fünf Schnitte bei 6 bis 8 cm Wuchshöhe auf 4 cm Wuchshöhe.
Danach: Bei 6 cm auf 3 cm Schnitthöhe (Empfehlung bei Nutzung auf Sportplatzanlagen), ansonsten optional oder komplett aussetzend.
Das anfallende Schnittgut ist zu entfernen, da es ansonsten zu einer Verfilzung der Grasnarbe kommen kann.