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Herbavital - Pflanzsubstrat mit Prädikat

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Einbauempfehlung Vegetationssubstrat vom Typ Herbavital® - Standard 08 / BS 016

Das Produkt Herbavital® setzt sich durch seine hervorragenden Eigenschaften deutlich von anderen (herkömmlichen) Pflanzsubstraten ab. Eine Mischung mit anderen Produkten ist daher nicht empfehlenswert, um die untersuchten Eigenschaften des Produktes nicht negativ zu beeinflussen.
Das Vegetationssubstrat wird in ausgehobene Pflanzbeete, -löcher und -gräben in einer Materialstärke von mindestens 50 cm (je nach Pflanzballen oder Wurzelentwicklung stärker) eingebracht. Die Vegetationstragschicht ist mit dem Untergrund und ggf. außerdem die oben liegende mit der darunter liegenden Schicht ca. 15 cm tief zu verzahnen. Der Einbau hat lagenweise zu erfolgen. Die Lagen dürfen nur so verdichtet werden, dass später keine weiteren Sackungen auftreten. Bei beiden im FLL-Regelwerk "Empfehlungen für Baumpflanzungen" dargestellten Pflanzgrubenbauweisen (PGB 1: freitragend überbaut; PGB 2: ganz oder teilweise überbaut) muss die Pflanzgrube mindestens 12 m3 groß sein, ihre Tiefe soll mindestens 1,5 m betragen. Je nach Standortverhältnissen und der vorgesehenen Pflanz-/Ballengröße sollte eine größere Pflanzgrube angelegt werden.
Die Pflanzen werden mit dem Ballen in die vor geformten Pflanzlöcher gesetzt und die Löcher danach mit Herbavital® aufgefüllt. Anschließend erfolgt eine leichte statische Verdichtung des Obermaterials (z.B. mit einem Stampfer).
Die abschließende statische Verdichtung sollte folgende Merkmale aufweisen:
PGB 1: Das Substrat darf nicht wesentlich über die natürliche Lagerungsdichte hinaus verdichtet werden.
PGB 2: Die Vegetationstragschicht muss unter der überbauten Fläche so verdichtet werden, dass auf dem Planum ein Verformungsmodul von Ev2 > 45 MN/m2 und ein Verhältniswert von Ev2/Ev1 < 2,5 erreicht wird.
Nun sollten die Pflanzen gut eingeschwemmt werden und die entstandenen Kuhlen erneut mit Herbavital ausgeglichen werden.
 
Bei geschädigten oder gefährdeten Pflanzen
Abtragen und entfernen des Oberbodens bis an den Feinwurzelbereich, anschließend das entstandene Loch mit Herbavital® auffüllen.
VORSICHT
Die Fein- und Feinstwurzeln einer Pflanze sind die wichtigsten Organe zur Aufnahme von Wasser und gelösten Nährsalzen. Bei ohnehin geschädigten Pflanzen sollte eine weitere Schädigung der Wurzeln vermieden werden.
Der Pflanzradius (gemessen ab Wurzelballen) kann je nach Pflanzengröße bis zu zwei Meter oder mehr, betragen.