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Versiegelung

Sinn und Unsinn von Flächenversiegelungen
Immer mehr Flächen im städtischen Bereich, aber auch in unseren stadtnahen Erholungsgebieten unterliegen zunehmenden Versiegelungsgraden der Oberflächen. Asphalt, Beton, Bitumen oder Verbundstein sind hier die vorherrschenden Baustoffe.
Natürlich unterliegen die Bauweisen den jeweiligen Nutzungsinteressen und stehen somit stark im Kontext existierender Interessenkonflikte. Eine Bundesstraße oder etwa eine Autobahn oder Inlinescaterstrecke würde niemand als Wassergebundenen Weg verplanen.
Aufgrund verheerenden Überschwemmungskatastrophen an den Läufen innerdeutscher Flüsse in den vergangenen Jahren, fühlen wir uns zunehmend angehalten über die weitere Versiegelung von Freiflächen, aber auch über die Entsiegelung, im Rahmen der im Einzelfall gegebenen Möglichkeiten nachzudenken.
Durch zunehmende Bodenversiegelung werden die ökologischen Leistungen des Bodens eingeschränkt. Diese bestehen vor allem in der Erfüllung von klimatisch-lufthygienischen Funktionen, von Wasser-, Bodenschutz-, und Biotopfunktionen. Die dadurch verursachten Probleme sind beispielsweise die Zunahme von Wärme- und Staubbelastungen und die oben genannten Überschwemmungen im städtischen Bereich, sowie die Zerschneidung von Biotopen. Oberflächenversiegelungen gelten zu Zeiten der lokalen Agenda 21 (Leitbilder zur nachhaltigen Stadt- und Umweltentwicklung), überall dort wo sie nicht erforderlich sind, in unseren Augen als grob fahrlässig.
Durch dieses Schreiben möchten wir Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten bitten, unter Einbeziehung der Kosten- und Nutzungsinteressen, von weiteren Versiegelungen unseres Lebensraumes Abstand zu nehmen
Sprechen Sie mit uns und lassen Sie sich vor Ort beraten. Wir helfen Ihnen gern bei der Verwirklichung Wassergebundener Wege, die Ihren mechanisch-funktionellen Ansprüchen in vollem Umfang gerecht werden.