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Biocalith - Filtrationssubstrate für das Element Wasser

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Biocalith® K-PC, Biocalith® P-PC, Biodephos® und ihre Vorteile

Wirrwarr komplexer Zusammenhänge
Tauchen wir ein wenig in die große weite Welt des Reinigungsverständnisses ein, so lesen wir über pH-Wert, Alkalinität, Sauerstoff und Kohlenstoff. Einige wenige Faktoren, die entscheidend sind für eine optimale Reinigungsleistung im Aufbereitungsbereich. Diejenigen der zukünftigen Schwimmteichbesitzer, die sich zu wahren Experten der Branche herausmausern wollen, begegnen bei der Planung des Filters auch Begriffen wie Wasserchemie, Wasserhärte, mikrobielle Besiedelbarkeit oder spezifische Oberfläche. „Nein, nein, nein……Schluss jetzt, ich wollte doch „nur“ einen Schwimmteich bauen“, hört sich so manch einer sagen und hier geht es nun offensichtlich um die sagenumwobene „eierlegende Wollmilchsau“.
Um also zum wahren Schwimmteichexperten heranzureifen, bedarf es im Grunde sehr viel mehr als diese Informationen zu lesen bzw. zu verstehen. Dem zukünftigen stolzen Besitzer einer Anlage reicht dann häufig das Wissen um die Tatsache, dass der Filter Trübstoffe entfernen, Erreger eliminieren, Nährstoffe abbauen und die Wasserchemie optimieren soll, damit am Ende alles im biologischen Gleichgewicht steht.

Der klare Blick aufs Ziel
Halten wir also fest: Einer der wichtigsten Bestandteile des Schwimmteichs – und somit die Schaltzentrale des Ökosystems- ist der Regenerationsbereich bzw. das Biofiltrationssubstrat, in dem das Wasser durch physikalische, chemische und insbesondere biologische Prozesse (Bakterien) gereinigt wird. Der Kies des nahe gelegenen Steinbruchs oder Baustoffhändlers, eingebaut in den Pflanzenfilter oder die Flachwasserzone, ist eine gangbare aber meistens äußerst unsichere Methode. Im ungünstigsten Fall wirken sich Mineralien nicht nur neutral sondern sogar negativ auf den Wasserchemismus, die Nährstoffgehalte und Hygienisierung aus. Zusätzlich gibt es kaum etwas auf der Welt, was nicht irgendwer ein wenig schlechter machen kann oder günstiger verkaufen könnte.

Auf Bewährtes setzen
In diesem Zusammenhang kommt Biocalith® K-PC für kommunale Anlagen in der Körnung 0 – 8 mm und Biocalith® P-PC für private Anlagen in der Körnung 0 – 22 mm ins Spiel. Die Herstellungsvarianten unterscheiden sich im Wesentlichen (wie oben genannt) durch die Kornamplitude und somit in der Oberfläche, da bei kleiner werdendem Kornvolumen die Oberflächen anteilig überproportional zunehmen. Kommunale Anlagen „verlangen“ nach höherer Effizienz. Diesem wird durch feinere Körnungen Rechnung getragen. Hinsichtlich der Wasserdurchlässigkeit sind die Unterschiede hingegen nur marginal. Bei Biocalith® handelt sich um ein extrem durchlässiges Mineralgemisch, eine Art Filter (Adsorber) für verschiedene chemische Substanzen, das u.a. den pH-Wert, die Härtegrade und durch Adsoption, Sorption, Füllung und Komplexierung andere Parameter des Wassers reguliert. Außerdem ermöglicht die Struktur des Biocalith® mit seiner großen inneren und äußeren Oberfläche die Ansiedlung von Bakterienstämmen, die hygienisch relevante Keime reduzieren bzw. eliminieren. Das auf diese Weise biologisch gereinigte Wasser wird durch eine Pumpe an den Einlauf der Teichanlage zurück befördert, von wo aus der Kreislauf erneut beginnt.
Biocalith® hat mit Biodephos® einen „kleinen Bruder“, ein hochleistungsfähiger Phosphatadsorber, der im Bypass-Tonnenfilter oder als „Sandwich-Schicht“ im Pflanzenfilter die Phosphatgehalte abarbeitet, die das System „übrig lässt“. Das synthetische Biodephos® bindet mit hohen Beladekapazitäten (hohe proportional Effizienz), ist gewaschen, abriebfest und sterilisierbar. Zudem ist die Adsorption irreversibel.